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     Von vornherein erst mal eines, bevor ihr euch zu früh freut
     Ihr werdet in diesem Bericht keine Bilder von rießigen Fischen zu sehen bekommen
     Dennoch war es eine schöne session, und blanken tut ja wohl bekanntlich Jeder einmal!

     Ostern stand vor der Tür und wir wollten unsere 2. längere Session 2009 starten.
     Bei der ersten blieben wir 1 Wochenende, Nachts waren es bis zu minus 8 Grad
     und als wir früh aufwachten war die hälfte der Mainaltung in der wir fischten zugefroren.
     Fische blieben natürlich aus.

     Doch langsam wurde es wärmer, tagsüber kletterte das Thermometer bis auf 20 Grad und
     so wurden auch unsere beschuppten Freunde immer aktiver.
     Dem Wasserstand des Mains konnte man regelrecht beim sinken zusehen.
     Perfekt dachten wir uns schon war die nächste Session geplant.

     Ich traf mich am 31.März mit René an der Stelle die wir befischen wollten.
     Die Strömung war zwar noch recht stark, aber bis wir rauswollen wird Sie schon noch sinken.
     So fütterten wir am ersten Tag 1 - 2kg Boilies
     Abends musste ich dann noch einige Kilo Mais kochen, den wir die ganze Woche beifüttern wollten.

     Am nächsten Tag fuhr ich direkt nach der Arbeit wieder an unseren Angelplatz
     und traf mich dort wieder mit René.
     Wir fütterten wieder 1kg Boilies, 2 Kilo Mais und eine zerstückelte Kürbiskernplatte.

     So lief das füttern dann auch noch die ganze Woche ab.

     Ich konnte leider nicht die ganze Woche mit René durchfischen,
     weil ich jeden Morgen auf die Arbeit fahren musste.
     René hatteglücklicherweise 2 Wochen Ferien.

     Am Sonntag Morgen packte ich dann mein Tackle zusammen, nahm noch ein paar Kilo Murmeln und Mais
     aus der Gefriertruhe und belud meinen Anhänger.
     noch schnell zu Mittagegessen und los ging die Fahrt.
     Nach einer viertel Stunde traf ich an unserem Spot ein und René sollte in 2 Stunden nachkommen.

     Ich fing schon mal an mein Bivy aufzubauen und mein Pod am abfallenden Ufer in Position zu bringen
     Als ich das alles erledigt hatte bekam ich auch schon einen Anruf
     Ich musste noch schnell sein Tackle abholen, weil er mit dem Auto nicht bis an unseren Platz fahren durfte.

     

     Als dann auch René eintraf, baute er natürlich als erstes sein Pod und seine Ruten auf.
     Denn ohne Köder im Wasser, kann ja bekanntlich auch nichts beißen!

     Ich fing an die erste Rute zu beködern und warf aus. Klar, erst mal 10 Meter zu kurz geworfen.
     Beim einkurbeln merkte ich schon, wie mein Blei abdriftete und in die Strömung gezogen wurde, aber egal
     der nächste Wurf wirds schon machen.
     Aus geholt und perfekt unter dem am gegenüberliegenden Ufer hängenden Baum gelandet.
     Schnur gespannt und auf meinem Sx abgelegt.
     Ich schaute noch mal auf die Schnur und dachte mir nur ach du Scheiße!
     Mein 106g Blei wird einfach so von der Strömung mitgerissen.
     Auch beim nächsten Wurf blieb es nicht liegen.
     Nicht so schlimm, dachten wir uns und an meiner Montage hingen schnell noch zusätzliche 100g
     So noch mal alles von vorn: Auswerfen, spannen, ablegen.
     Schöne Scheiße, schon wieder wurde das blei von der Mainströmung auf die falsche Bahn geleitet.

     Da brauchte ich erst mal ne kurze Pause und überlegte mir mit René was wir wohl machen werden.

     Sollten wir jetzt schon moven müssen? Wozu haben wir dann die ganze Woche gefüttert?

     Nein wir movten nicht und testeten ob die Montagen auf unsere Seite des Ufers liegen blieben.
     So war es dann auch.
     Also unsere 4 Ruten auf dem neuen Spot abgelegt, 2 Kilo Mais, 1 Kilo Murmeln drüber und Fertig.
     Jetzt konnte ich endlich mein Bivy ein bisschen osterlich schmücken.
     Als ich Fertig war, baumelten 6 Bunte Plastikeier vom Eingang.

     Später traf noch unser Kumpel Benjamin bei uns ein.
     Als er erfuhr dass ich diese Nacht nicht am Wasser sein werde,
     fuhr er schnell Zu sich nach Hause und holte seinen Bedchair und seinen Schlafsack.
     (Ich weis zwar bis Heute nicht warum, weil ja meine Sachen für diese Nacht sowieso frei waren, aber egal)

     Wir stärkten uns erst mal, warfen den Kocher an und bruzzelten uns ein paar Wiener.
     Eigentlich sollten es Bratwürste werden,
     doch Benjamin erwischte dass falsche gefrorene Paket.

     Um viertel 10 fuhr ich dann heim, da ich erst Mitte der Woche mit am Fluss bleiben konnte.
     Am nächsten Morgen rief ich kurz vor der Arbeit René an ob sie n paar Bisse verbuchen konnten,
     doch außer ein paar Pieper auf Mais
     war ihnen in der Nacht nich geboten.

     Die Zeit auf der Arbeit verging leider ziemlich langsam. Doch um 10 Uhr bekam ich eine SMS von René:
     Ich zitiere:

     "Alter da wo wir als erstes gfüttert ham
     springen die Karpfen ich flipp aus!"

     Schöne Scheiße dachte ich mir, genau auf unserem alten Futterplatz den wir nicht befischen konnten!
     In der Mittagspause fuhr ich dann wieder zu Benjamin und René, die sich gerade auf ihren Stühlen sonnten.

     Als ich dann erfuhr,
     dass sich Benjamin für die nächsten 2 Tage einen Erlaubnisschein für den Main holen wollte,
     war ich eigentlich ganz glücklich,
     denn 6 Ruten fangen meist mehr als 4 und wir konnten ja nicht schon wieder
     als Schneider nach Hause gehn.

     Jedoch verliefen auch die folgenden Nächte eher bescheiden

     Die ganze Woche Angeln verlief eher nicht so wie wir uns dass im Vornherein vorgstellt hatten.
     In diesen 6 Tagen konnten wir keinen einzigen Karpfen auf die Matte legen.
     Zum Opfer fielen uns lediglich 3 Barben, 1 Döbel und 2 Brassen, die natürlich auch wieder released wurden.

     Es war einfach noch zu früh, um bei so einer Temperatur in einem strömungsreichen Gewässer zu fischen.
     Dennoch war es ne lustige und erfahrungsbringende Session

     in diesem Sinne wünsch ich euch noch erfolgreiche Stunden am Wasser

     Gruß Robin


           

           

           



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