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     Enduro am Etang de Hirbach 2009

     by Julian Kurz (www.julian-kurz.de)

     Sevus liebe Leser,
     ich habe jetzt endlich mal Zeit einen kleinen Bericht übers Enduro am
     Etang de Hirbach 2009 zu schreiben....

     Dadurch das wir Mitwoch schon alles vorgerichtet hatten, konnten wir Donnerstag "ausschlafen".
     Ursprünglich sollte es gegen 4 Uhr losgehen...

     Da wir beide aber von Natur aus sehr sehr aufgeregte Menschen sind,
     kam alles nicht so, wie es kommen sollte
     Gegen 11:30 (Mitwoch) bin ich noch kräftig am schreiben.
     Natürlich auch mit Sebastian, mit dem ich das Enduro bestreiten werde.
     Da ich schon ca 6 Stunden vor meinem Rechner saß (ICQ, SVZ)
     wollte ich nichtmehr länger warten, denn an schlafen war sowieso nicht zu denken Gegen Wand.
     Naja schei** drauf dachte ich mir und legte mich ein bisschen aufs Bett.
     Ca. 10 Minuten später klingelte schon mein Telefon.

     Sebastian: Was geht?
     Ich: Ich will pennen...
     Sebastian: Richt dich ich komme in 10 Minuten...
     Ich: ähmmmm neee!

     Aber da war er schon weg großes
     Und ich war mich auch schon am Richten.
     Um 12:30 uhr stand er dann vor meiner Haustür mit dem Auto das voller Tackle war.
     Wir tranken erstmal zusammen einen Kaffee
     und bereiteten uns gemeinsam seelisch und moralisch auf die Enduro vor.
     Als das Navi startklar war, und keiner von uns nur ansatzweise an warten dachte,
     beschlossen wir, loszufahren.
     30 Minuten später fing alles an...
     Wir verfuhren uns in einem Ort, der etwa 10 km von uns wegliegt! Na toll und das trotz Navi.
     Das Navi wollte über Strasbourg, wir aber nicht!
     Letztendlich gewannen wir das Spiel und fuhren unseren eigenen Weg...
     34 Kreisverkehre und 150 km weiter, sahen wir endlich unser Ziel!
     Voller freude bemerkten wir garnicht wie sich Susi (Navi) wieder mühe gab
     uns den berühmt,berüchtigten Satz:
     Sie haben ihr Ziel erreicht,zu sagen.
     Da alles noch stockdunkel war und keiner von uns schlafen wollte,
     beschlossen wir Andre eine SMS zu schreiben um ihn vielleicht aus seinem Wohnwagen zu können!
     Denkste! Nichts da!
     Andre schrieb zurück aber kommen wollte er trotzdem nicht.
     Also gaben wir unser bestes und schliefen noch ein paar Stündchen
     und waren um 9 Pünktlich am Treffpunkt.
     Punkt 9 Uhr klingelte mein Handywecker und wir gingen voller vorfreude ins Zelt,
     indem die Platzverlosung stattfinden sollte.
     Nicht ganz soo Pünktlich, mit ca 1,5 Stunden Verspätung, begann diese dann auch!
     .... als 5 letzter kamen wir dran und durften 2 Plätze ziehen.
     14 und 37
     Das überlegen beginnt!
     Letztendlich entschied Sebastian für Platz 14 ! Also fuhren wir los, immer Andre und Göffel hinterher,
     die als Lokalmatadore sich ja gut auskannten.
     Am Platz angekommen fingen wir sofort an das Tackle auszupacken.
     11:00 Uhr, das Tackle steht und die Waffen warteten nur noch auf ihren Einsatz.
     Um 12 flogen dann ca. 250 Ruten bzw Monatagen ins Wasser. Endlich Angeln.
     In der ersten Nacht passierte gänzlich wenig.
     Am Nächsten Morgen gegen 6.30 Uhr, während dem Zähneputzen, fing es plötzlich an zu Piepen.
     Ich wollte mich schon zu meinen Ruten begeben,
     als ich sah das es garnicht meine sondern die eines Anglers neben uns waren!
     Matieu, ein früherer Kumpel von Andre hatte einen Fisch am Haken.

     Ich schnappte mir meine Cam und ging einfach ein paar Plätze weiter, um Fotos zu schiessen,
     letzendlich dochwohl eher um Leute kennenzulernen.
     Am Platz 21, auf einem Steg endete meine Reise, weil ich sah, dass es Deutsche waren.
     Ich also da raus, auf den Steg (ca 20 cm breit und mit 300 Jahre alten HolzLATTEN gestützt).
     "Servus ich bin der Julian, wie gehts und haste was gefangt?"
     "Hallo Julian, isch heisse Holga, ne hab nix gefangd" DIALEKT hoch 10.
     Plötzlich fing der Steg an zu Wackeln und ein 1,90m und 140 km schwerer Kollos kam an.
     "Wilsch an Bier?"
     Nicht einmal hallo konnte er sagen.
     Naja egal, erstmal eins gezapft und weiter gings.
     Nach eine Runde frich gezapftem Bier, lernten wir Holger und Martin endlich richtig kennen.
     Wir beschlossen danach zu Sebastian zu laufen, der an unserem Platz saß, und auf die Ruten aufpasste.


           

     Der Mittag verlief ruig...
     ... genauso wie der Abend
     Samstag morgen, 9:30 uhr
     kamen Holger und Martin voller Freude an unser Zelt um uns ihr "FANGERLEBNIS" mitzuteilen.
     "Ein 9kg schwerer Spieschler hamma gefange"
     "Gut" sag ich" wartet nur ab wir zeigens euch noch, sagte ich.
     Und ich sollte Recht behalten, dazu aber später mehr.
     Der Morgen, wie auch der Mittag verlief ebenfalls ruig, was mir auch logisch erschien.
     Bei 30 teams, a 2 Angler und pro Angler 3 Ruten!
     Enormer Angeldruck sag ich da nur!
     Wir hatten uns am Abend mit Holger und Martin auf 1,2 Bier verabredet.
     Beim gemütlichem beisammen sein
     redeten wir über die vergangenen Tage und verabredeten uns auf ein gemeinsames Fischen
     bei uns im SCHÖNEN BADNERLAND.
     Nach 1 oder 2 kühlen Blonden endete der Abend
     und wir versanken ohne jegliche Gedanken an unsere Ruten in unserem Schlafsack.
     um 2:30 Uhr VOLLLRUN auf meiner rechten Rute.
     Anschlag... und er Hängt!
     Endlich! Eigentlich dachte ich nicht mehr wirklich an einen Fisch.
     Umso grösser war meine Freude über meinen ersten Frankreich Karpfen!
     Jetzt bloss nix falsch machen dachte ich mir
     und zog nach ca. 15minütigen Drill meinen 1 France Carp über das Netz!
     Matieu fragte ob es ein Grosser sei, ich antwortete mit keine ahnung muss kuggen.
     Als ich mit einer Hand versuchte ihn hochzuheben wusste ich, das er über 15kg hat!
     Da war mir alles klar! NEW PB!!!!
     Der Karpfen wurde eingesackt und ab ins Wasser.
     Ich konnte die ganze Nacht weder schlafen, noch mich im Schlafsack aufhalten,
     also saß ich beim Fisch und schaute mir das Wasser an Kaffee.
     Am Sonntag um 10 Mussten die Angeln aus dem Wasser. Also kamen um 8h noch "DIE WÄÄGER"
     Das Dreibein stand, jetzt musste nurnoch der Fisch im Wiegesack an den Haken der Waage
     .....5....10....15...18...18,7kg Stillstand der Waage...!!!!
     NEUER PB!!!!!
     Und das auf BB-Banana
     Fotos gemacht und wieder ab ins Wasser!
     Wir fuhren mit voll gepacktem Auto zurück an das Zelt, wo auch die Preisverleihung stadtfand.
     Zuerst der Grösste Fisch: 21,5kg und das 2 Plätzte neben uns!
     Platz 1
     ...2
     ...5
     ...9
     ...10: wir waren an der Reihe!
     Letzendlich gab es einen kleinen Pokal, und eine tolle Dreamtackle Tasche als Sachpreis.
     Unsere Freunde aus der Pfalz (Holger und Martin)
     wurden 17ter und somit war auch mein Satz "EUCH ZEIG ICH" war geworden.
     Das Enduro endete mit einer Merquez
     Zu guter letzt tauschten wir mit Martin und Holger noch die Handynummer
     und verabschiedeten uns mit volle Vorfreude aufs nächste Jahr von Andre, Göffel,
     dem See und natürlich Carpe Passion, die das alles auf die Reihe gestellt haben!
     Bedankten möchte ich mich im Nachhinein von folgenden Leuten:
     Andre Danke dir
     Dennis Danke für das Zeug!
     Fabian Auch Danke dir
     und Sebastian meinem Personal Bimbo Danke!

     Julian Kurz

                 

           

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